Positive Disziplin in der Kita: Workshop für pädagogische Fachkräfte
Bedürfnisorientierung bedeutet nicht, dass Kinder alles dürfen. Es bedeutet, liebevoll und bestimmt Grenzen zu setzen – und dabei zu verstehen, was hinter dem Verhalten steckt. Workshop-Nachlese: Fachtag Büttelborn 2026
Positive Disziplin in der Praxis
Beim Fachtag in Büttelborn habe ich in 90 Minuten mit 18 pädagogischen Fachkräften einen Einblick in die Methode der Positiven Disziplin erarbeitet. Kein Überblick von oben, sondern direkt rein in die Praxis: drei konkrete Tools, echte Situationen, gemeinsames Nachdenken.
Denn genau das ist der Ausgangspunkt: Im Kitaalltag begegnet uns herausforderndes Verhalten täglich. Und oft reagieren wir – verständlicherweise – mit Ansagen, Strafen, Drohungen. Das kostet Kraft. Und es wirkt kurzfristig, wenn überhaupt.
Ein anderer Blick aufs Kind
Bedürfnisse hinter dem Verhalten verstehen
Positive Disziplin lädt dazu ein, einen Schritt zurückzutreten und zu fragen: Was steckt hinter diesem Verhalten? Welches Bedürfnis des Kindes ist gerade nicht erfüllt?
Dieser bedürfnisorientierte Blick verändert nicht nur die Reaktion – er verändert die Haltung.
Im Workshop haben wir geübt, genau diesen Blick zu entwickeln.
- Wie entschlüsselt man, was hinter einem Verhalten steckt?
- Wie setze ich klare Grenzen – liebevoll und bestimmt, ohne in Machtkämpfe zu geraten?
- Und wie entwickelt man eine langfristige Perspektive, statt sich in kleinen täglichen Kämpfen zu verheddern?
Was die Gruppe mitgenommen hat
Nicht immer, aber immer öfter...
In der Abschlussrunde haben die Teilnehmenden geteilt, was bei ihnen hängengeblieben ist. Drei Dinge haben besonders viele genannt:
Öfter fragen statt ansagen. Diese kleine Verschiebung verändert die Dynamik im Umgang mit Kindern enorm – und die Fachkräfte haben es selbst erlebt.
Wie es sich anfühlt, von oben herab behandelt zu werden. Ein Perspektivwechsel, der sitzt – und der den Blick auf Kinder dauerhaft verändert.
Hinter jedem Verhalten steckt ein Bedürfnis das man entschlüsseln kann. Das gibt Orientierung, gerade in schwierigen Momenten.
Ein Einblick – kein Abschluss
90 Minuten reichen natürlich nicht, um eine Methode wie Positive Disziplin in der Tiefe zu erkunden. Das ist auch nicht der Anspruch dieses Workshops. Es geht darum, einen ersten echten Eindruck zu bekommen: Spricht mich das an? Ist das etwas für mein Team, für meine Kita?
Wer nach diesem Einblick mehr möchte, kann tiefer einsteigen – in einer Teamfortbildung, einem Seminar oder einer längeren Begleitung.
Positive Disziplin für dein Team?
Ich biete Einführungsworkshops, Seminare und Teamfortbildungen an – auch als Inhouse-Veranstaltung. Schreib mir gerne.
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