Elisabeth Krista – Botschafterin für glückliche Kindheiten

Konflikt im Team klären

In diesem Team wurde aus einem festgefahrenen Vorwurf eine klare Vereinbarung. Der Schlüssel: eine strukturierte Moderation, die das eigentliche Thema sichtbar macht.

Wenn alle warten und niemand etwas sagt

Eine Person kommt nach längerer Krankheit zurück und wartet darauf, dass die anderen ihr erzählen, was passiert ist. Die anderen warten darauf, dass sie aktiv nachfragt. Beide Seiten halten ihre eigene Erwartung für selbstverständlich. Beide haben sie nie ausgesprochen. Und beide sind enttäuscht, weil die jeweils andere sich nicht an eine Vereinbarung hält, die es nie gab.

Das ist Hol- und Bringschuld. Es geht nicht um Desinteresse oder Boshaftigkeit, sondern um zwei unausgesprochene Annahmen darüber, wer wofür zuständig ist.

Was erlebe ich?

Zwei Enttäuschungen, ein Muster

Seit längerem schwelt ein Konflikt im Team. Es sind Lager entstanden, die die Zusammenarbeit erschweren. Wir nehmen uns Zeit, alle Klagepunkte offen auf den Tisch zu legen. Strukturiert und moderiert, mit der klaren Verabredung, dass jede Person ihre Sicht schildern darf.

Schnell zeigt sich ein Muster. Eine Person sagt: „Ich dachte, die Leitung kommt auf mich zu, und dann kam nie jemand.“ Eine andere sagt: „Mit mir redet ja keiner.“ Zwei Menschen, viele Enttäuschungen, und alle warten auf dieselbe Geste der jeweils anderen Seite. Jede Lücke füllt sich mit einer Geschichte, und keine dieser Geschichten stimmt.

Wie lenke ich das Gespräch?

Vom Vorwurf zur Frage, die gelöst werden kann

Hier liegt meine Aufgabe als Moderatorin. Ich führe das Gespräch Schritt für Schritt aus den persönlichen Vorwürfen heraus und ordne die einzelnen Aussagen so, dass das gemeinsame Muster sichtbar wird. Statt zuzulassen, dass sich die Enttäuschungen hochschaukeln, spiegle ich, bis das Team selbst darauf kommt: Es geht um Hol- und Bringschuld und um offene Vereinbarungen zum Informationsfluss.

In diesem Augenblick verschiebt sich die ganze Stimmung. Aus „du hast dich nicht gemeldet“ wird „Wir haben nie geklärt, wer sich meldet.“ Aus einem persönlichen Vorwurf wird eine gemeinsame Aufgabe.

Was nimmt das Team mit?

Am Ende steht etwas Nüchternes und Tragfähiges. Das Team verabredet,

wer nach einer Abwesenheit auf wen zugeht,

welche Informationen aktiv weitergegeben werden,

was jede Person selbst einholt.

Aus impliziten Erwartungen werden explizite Absprachen. Genau das ist der Wert einer externen Moderation: Als Person von außen stehe ich in keiner der internen Geschichten, kenne die alten Verletzungen nicht und kann deshalb Fragen stellen, die intern niemand mehr stellt.

Für Konflikte gilt: Je früher man ihnen mit Moderation begegnet, desto schneller findet man Lösungen. Was über Monate gewachsen ist, lässt sich in einer gut moderierten Sitzung oft an einem einzigen Nachmittag wieder in Bewegung bringen.

Konflikt im Team?

Wenn bei euch viel gewartet und wenig gesagt wird, begleite ich euch mit strukturierter, methodenstarker und empathischer Konfliktmoderation, bis aus Vorwürfen wieder klare Vereinbarungen werden. Ich begleite euch gerne!

Das sagen meine Kundinnen und Kunden

Zitate

Es ist mir ein Vergnügen, mit Elisabeth Krista zusammenzuarbeiten. Ich schätze ihre freundliche Art und ihre Liebe zum Detail ebenso wie ihren reichen Erfahrungsschatz und ihre zuverlässige Unterstützung. Ich kann ihre Elternworkshops nur wärmstens empfehlen. Fionnuala (PDAD: Positive Discipline auf Deutsch)
Erfahren und zuverlässig
12.11.2024
Wir hatten 4 Mini-Teams in unserem Haus, die nicht mehr miteinander redetet. Und trotzdem mussten wir ja miteinander arbeiten. Mit ihren praktischen Vorschlägen und kleinen Schritten hat Elisabeth es geschafft, buchstäblich wieder Türen zu öffnen. Wir sind auf dem Weg!
Sarah, Kitaleitung
In unserem Team hat Elisabeth einen Sturm aufgewirbelt. Mit ihrer erfrischenden Art hat sie sogar die „Antis“ begeistert. Danke, gerne wieder!
Elif, Kitaleitung
Elisabeth hat sowohl Expertise wie auch Herz. Sie bringt große Empathie mit und versteht wie der Alltag in der Kita schlauchen kann. Dann hat man keine Lust mehr, Kinder „zu verstehen“! Aber sie ermutigt einen sehr dazu, es dennoch immer wieder zu tun.
Tatjana, Erzieherin

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